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ArriVision / Arriscope (2,35:1)

ArriScope und ArriVision wurden von der Münchner Firma Arnold & Richter entwickelt. ArriVision basiert dabei auf der Ausnutzung von nur drei Perforationslöchern pro Bild - so dass ein Scope-Format (2,35:1) ohne Anamorphoten aufgezeichnet und projiziert werden kann. ArriVision wurde als 3D-Verfahren in den Filmen Amityville (1983) und Jaws 3 (1983) eingesetzt, wobei die beiden Teilbilder übereinander lagen.
Heute wird ArriVision als normales anamorphotisches Verfahren eingesetzt (z.B. in Filmen wie Star Wars Episode 1, 1999, oder Lord of the Rings, 2001). Dabei kommen die ArriScope-Optiken zum Einsatz – eine ganze Reihe von anamorphotischen Vorsatz-Objektiven, die die deutsche Firma Isco Optic für Arri entwickelt und 1989 vorgestellt hatte. Der erste Film, der so realisiert wurde, war Abel Ferraras Body Snatchers (1992).