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break even

dt. etwa: Gewinnschwelle

Der Punkt, an dem ein Film die für Vorproduktion, Produktion, Bewerbung etc. entstandenen Kosten wieder eingespielt hat, wird break even genannt (oder auch: Break-Even-Punkt). Je nach Bestimmung der Kosten kann man für jeden Film verschiedene Break-Even-Punkte festlegen. Im Marketing werden manchmal drei Arten von Gewinnschwellen unterschieden: Beim „Bar-Break-even“ decken die eingebrachten Verkaufserlöse sämtliche (out of pocket) Strukturkosten; beim „Break-even der Substanz“ decken die Verkaufserlöse auch die kalkulatorischen Abschreibungen/Kosten; und beim „Ziel-Break-even“ sind nicht nur sämtliche Kosten eingespielt, sondern auch der beabsichtigte Gewinn. Als Rentabilitätsberechnung ist die Break-even-Analyse problematisch, weil sie die längerfristige Erfolgsentwicklung nach Erreichen der Gewinnschwelle außer Acht lässt (einschließlich der Möglichkeiten der Wiederverwertung), also nur einen Teil des Produktlebenszyklus erfasst.

Literatur: Bockholt, Heinrich: Break-even-Analyse und Gewinnplanung. München: Vlg. Moderne Industrie 1977. – Schweitzer, Marcell / Troßmann, Ernst: Break-even-Analysen. Methodik und Einsatz. 2., neubearb. und erg. Aufl. Berlin: Duncker & Humblot 1998 (Betriebswirtschaftliche Forschungsergebnisse. 110.). Zuerst 1986.