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Cinema marginal

portug. = Kino der Randständigkeit

Brasilien: Allein in den Jahren 1969 und 1970 entstanden in São Paulo und Rio de Janeiro etwa 30 Erstlingswerke von Filmemachern des sogenannten Cinema Marginal. Ihre mit geringem finanziellen und technischen Aufwand gedrehten Filme über gesellschaftliche Randbereiche galten als „schwierig", da ihnen zumeist der zusammenhängende Handlungsfaden fehlte. Erwähnenswert sind Matou a Família e foi ao Cinema von Júlio Bressane (1967; der Film gleichen Titels aus dem Jahre 1991, Neville d‘Almeida, erzählt eine andere Geschichte), O Bandido da Luz Vermelha von Rogério Sganzerla (1969), Ozualdo Candeias (1967) von Ozualdo Candeias und noch Rio Babilônia von Neville d'Almeida (1982).

Literatur: Xavier, Ismail: Allegories of underdevelopment. Aesthetics and politics in modern Brazilian cinema. Minneapolis, Minn. [...]: University of Minnesota Press 1997.