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Cinestage (2,21:1)

Um 1956 wurde in Großbritannien ein Verfahren eingesetzt, das es gestattete, Todd-AO-Negative auf 35mm-Positive zu reduzieren, so dass Filme wie Around the World in Eighty Days (1957) auch in Kinos, die nicht auf 70mm-Projektion vorbereitet waren, gezeigt werden konnten. Es wurde anamorphotisch projiziert (2,21:1), der Ton war auf einem separaten Magnetfilm untergebracht. Kurze Zeit wurde die Verkleinerung sogar auf 34mm-Material gezogen; eine Projektion mit 30 B/S (wie mancherorts behauptet) ist nicht nachweisbar. Das Verfahren wurde durch CinemaScope-Kopien der Todd-AO-Vorlagen abgelöst.