Metainformationen zur Seite
  •  

eiga

japan., = Film, Spielfilm

Von dem Regisseur und Filmtheoretiker Norimasa Kaeriyama (1893-1964) als Ersatz für den als veraltet angesehenen Ausdruck katsudô-shashin bzw. katsudô shashingeki („Lichtspiel, photoplay“) Mitte der 1920er Jahre populär gemacht. Spätestens seit 1928 gehört eiga zur festen Terminologie der japanischen Filmschaffenden, wenngleich der ältere Ausdruck noch versteckt weiterlebt, etwa im Namen der Produktionsfirma Nikkatsu (= Nippon Katsudo Shashin Kabushiki Kaisha).

Literatur: Kaeriyama, Norimasa: Eiga no seiteki miwaku. Tôkyô: Bunkyusha Shobô 1928 [svw. „Die betörende Anziehungskraft des Spielfilms“]. – Richie, Donald: A hundred years of Japanese film: a concise history, with a selective guide to videos and DVDs. Tokyo/New York: Kodansha International 2001, S. 19.
 

Referenzen