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Farbe

Farbe ist keine absolute Eigenschaft von Objekten, sondern eine Empfindung des Menschen. Die von der Netzhaut des Auges registrierten Farbreize setzen sich aus der Energieverteilung und den spektralen Eigenschaften des von einem Objekt durchgelassenen oder reflektierten sichtbaren Lichtanteils zusammen. Der Sinneseindruck „Farbe“ entsteht erst durch einen komplexen informationsverarbeitenden Prozess der empfangenen Impulse im Großhirn.
Die Fotorezeptoren der Retina (Stäbchen und Zapfen) wandeln Licht in Nervenimpulse um. Für das Farbensehen, d. h. für den Empfang von Strahlungsreizen des sichtbaren Spektrums, sorgen drei Sorten von Zapfen, die unterschiedliche Empfindlichkeiten für verschiedene Lichtwellenlängen haben. Die Fähigkeit des Farbensehens ist über einen weiten Bereich unabhängig von der Helligkeit des sichtbaren Lichts (Bereich des Tagessehens oder fotopischen Sehens).
Bei strahlungsempfindlichen Systemen wie z.B. Messgeräten, fotografischen Filmen, Kopiermaterialien und dem Auge spricht man nicht von Farb-, sondern von Spektralempfindlichkeit.

Referenzen