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feel-good movie

wörtlich: ‚Wohlfühlfilm‘, ‚Gute-Laune-Film‘

Kategorie des Publikumsgeschmacks und entsprechend Verkaufsargument bei der Filmdistribution. Bewertet werden im Sinne einer Kultivierung individuellen Gefühlsmanagements die positiven mood-beeinflussenden Emotionalitätspotentiale eines Spielfilms, der für Zuschauer und Zuschauerinnen empathiefähige Glücksmomente repräsentiert. Wohlfühlfilme können personal mit Schauspieler-Konstellationen verbunden sein (z.B. Tom Hanks – Meg Ryan, Julia Roberts – Hugh Grant) und sind weitgehend unabhängig von ihrer Entstehungszeit und dem Genre (Familien-Fantasy: The Wizard of Oz, 1939; Zeichentrick: Bambi, 1942; Musical-Romanze: Singin‘ in the Rain, 1952; Science Fiction: E.T. the Extra-Terrestrial, 1982), obgleich sozialromantisch-utopische Beziehungs- und Liebeskomödien (z.B. Pretty Woman, 1989; Sleepless in Seattle, 1993; You’ve Got Mail, 1998; Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain, 2001) action-betonenden feel-good-Filmen (z.B. Top Gun, 1986) vorgezogen werden.

Referenzen