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femme fatale

aus franz. femme ‚Frau‘ + fatal, -e ‚schicksalhaft, unvermeidlich, verhängnisvoll, unheilvoll‘

Wie der Vamp eine charmante, attraktive und verführerische, auch sexuell initiative Frau, die sich dank ihres scharfen Intellekts über geltende Normen hinwegzusetzen vermag und Männern, die sich an sie binden, mit ihrem extravaganten Lebensstil und eigenen Interessen in letzter Konsequenz zum durchaus die Existenz bedrohenden Verhängnis wird. Daher ist sie auch eine interessante Figur für den Film noir. Mehrere Filme seit 1912 tragen den Titel Femme fatale. Das eng verwandte literarisch-dramatische Motiv der ‚dämonischen Verführerin‘ findet sich bereits in der Antike. 

Literatur: Hales, Barbara S.: Dark mirror: constructions of the femme fatale in Weimar film and Hollywood film noir. Diss. Tucson: The Univ. of Arizona 1995 [Ann Arbor, Mich.: UMI 1995]. – Hughes, David: The rise and fall of masculine subjectivity in the American femme fatale film. Diss. Buffalo: State Univ. of New York 1996 [Ann Arbor, Mich.: UMI 1996]. – Os, Henk van [...]: Femmes fatales, 1860-1910. [Katalog.] Groningen: Groninger Museum 2002.
 

Referenzen