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fiktionalisierender Dokumentarfilm

Während Dokudrama und Semidokumentarfilm nicht in Quellen überlieferte reale Ereignisse (re)inszenieren und dabei dokumentarisches mit fiktivem Material kombiniert und verwebt, bedient sich der „fiktionalisierende Dokumentarfilm“ einer (geschriebenen) Fiktion und sucht dazu reale Bilder, wobei sowohl der fiktionale Text (in Form von Tafeln oder Voice-Over-Zitat), als auch die dokumentarischen Aufnahmen als solche in ihrer Spannung transparent bleiben. Beispiele dieser essayistisch-literarischen Form sind Richard Dindos Max Frisch Journal I-III (1978–80) oder Daniel Schmids The Written Face (1995).

Referenzen