Metainformationen zur Seite
  •  

Film-Installation

Die Geschichte der Film-Installation weist zurück auf die Konzeptionen des Happening, der Performance und des expanded cinema. Installationen entstanden anfangs der 1970er Jahre, als sich Kino-Aufführungen in Galerien und Museen einbürgerten. Seit Veranstaltungen wie Serpentine Gallery‘s Video Show (1975) und  ICA‘s Festival of Expanded Cinema (1976) hat es immer wieder Film-Installationen gegeben. Bildende Künstler wie Ron Haselden brachten neben dem Film auch Objekte wie Einkaufswagen, Mülltonnen, Werbeplakate etc. in die Galerien resp. in ihre Veranstaltungen ein. Erprobt wurde hier auch die sich endlos wiederholende Filmschleife (von Filmkünstlern wie William Raban). Es ging und geht programmatisch darum, die Architektur der Ausstellungsorte als bedrückend und fixierend erfahrbar zu machen, so dass die Bewegung des (betrachtenden) Publikums die eigentliche ästhetische Erfahrung darstellt – sich über die Zwänge der Räume hinwegsetzend. 

Referenzen