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Filmmakers' Cooperative / New American Cinema Group

Am 28.9.1928 trafen sich 23 Filmemacher in New York in Büro des Produzenten Lewis Allen, um die New American Cinema Group als Kollektiv gegen den Verleih Cinema 16 von Amos Vogel ins Leben zu rufen und um damit Avantgarde-Filmemachern einen eigenen Verband zu geben. Zu den Mitgliedern der Gruppe gehörten im Lauf der Jahre sowohl Avantgarde-Filmemacher wie Jonas Mekas wie aber auch independents wie Robert Frank und Shirley Clarke, die Spielfilme drehen. Am 30.9.1960 veröffentlicht die New American Cinema Group ihr erstes Manifesto, in dem der Tod des Hollywoodkinos vorausgesagt wurde. Zudem wurden ein persönliches Kino, das Ende der Zensur, neue Finanzierungsformen für selbständige Filmproduktionen und ein Film-Festival gefordert. Unter der Führung von Jonas Mekas, der zum radikalen Flügel des NAC gehörte, entsteht am 7.1.1962 die Filmmakers‘ Cooperative, heute der größte und älteste „selbständige“ Filmverleih der USA. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Stan Vanderbeek, Ron Rice, Rudy Burckhardt, Jack Smith, Robert Breer, Ken Jacobs, Gregory Markopoulos und Robert Downey. Die Politik des Vereins ist es bis heute, jeden Film, der von Filmemachern angeboten wird, auf Kosten des Anbieters in den Katalog aufzunehmen, da das Kollektiv sich weigert, ästhetische Urteile zu fällen.