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foley

dt. manchmal: Geräuschton; selten: geräuschsynchron

Genannt nach dem ehemaligen Mitarbeiter der Universal Pictures, Jack Foley, der als erster Ende der 1920er Jahre in Hollywood zusätzliche Geräusche für einen Tonfilm produzierte, bezeichnet foley den technologischen Prozess, in dem sämtliche im Film gehörten Töne in der post-production hergestellt werden. Während die Dialoge, vor allem im amerikanischen Film, bei der Aufnahme der Bilder festgehalten werden, werden die meisten Geräusche im Bild erst nachträglich synchronisiert. Die Techniker, die diese Arbeit mit allen möglichen Requisiten erledigen, werden foley artists genannt (im Hollywood-Slang oft auch als walkers), da eine ihrer Hauptaufgaben darin besteht, die Geh-Geräusche der Schauspieler aufzunehmen. Heute benutzen Foley-Techniker bis zu 20 verschiedene Ton-Spuren, um eine realistische Geräuschkulisse herzustellen.

Referenzen