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Industrial Light and Magic (ILM)

George Lucas hat Industrial Light and Magic (ILM) 1975 gegründet, um die Special Effects für seinen Film Star Wars (1977) ausführen zu lassen. Ausgehend von der Perfektionierung der traditionellen Techniken der Blue-Screen-Photographie, des Matte Paintings und der Modell-Konstruktion und der Entwicklung von Motion-Control-Techniken und Strategien der elektronischen Bildzusammensetzung hat die Firma sich unter der Leitung von Edwin E. Catmull äußerst erfolgreich um die Entwicklung computeranimierter Filmeffekte bemüht. Zu den Filmen, die ILM betreut hat, gehören Return of the Jedi (1982), Star Trek II: The Wrath of Khan (1982). Schon früh war die Animation computergenerierter Figuren eine der zentralen Aufgaben. Ein relativ frühes Beispiel ist der ‚gläserne‘ Ritter in Young Sherlock Holmes (1985). Neue digitale Verfahren wie Motion Capture oder Virtual Human Animation eröffnen den Filmemachern ganz neue Möglichkeiten. Die computer-erzeugten Akteure in The Abyss (1989), Terminator 2: Judgement Day (1991), der Jurassic-Park-Serie gehören ebenso zu den Produkten der ILM wie die Körpermodulationen in Death Becomes Her (1992), The Mask (1994) und Forrest Gump (1994) oder die Katastrophenszenarien in Twister (1996) oder Pearl Harbor (2002).
ILM, die in San Rafael in Kalifornien residiert, hat heute 1.200 Beschäftigte. Die Firma hat an 8 der 10 größten Kinoerfolge mitgewirkt. Und sie gewann 14 Oscars für ‚Best Visual Effects‘ und 16 Auszeichnungen für ‚Technical Achievement Awards‘ (Stand: 2002). Die Tonstudios der ILM nennen sich ‚Skywalker Sound‘ und haben 15 Oscars für den Ton solcher Filme wie Star Wars (1977), Raiders of the Lost Ark (1981), E.T. (1982) oder Indiana Jones and the Last Crusade (1989) erhalten.