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Interlock-Betrieb

Im Interlock-Betreib wird ein Film bei der Vorführung nacheinander durch mehrere Projektoren geführt, so dass der gleiche Film in mehreren Sälen gleichzeitig gezeigt werden kann. Dabei wird der Film über eine ganze Reihe von Umlenkrollen von einem Ausgangsteller durch die einzelnen Projektoren auf einen Zielteller geleitet. Das Verfahren wurde in den 1970er Jahren üblich, nachdem sich die Teller-Projektion durchgesetzt hatte und zudem geklärt war, dass auch bei Interlock-Vorführung Lizenzen für die Aufführungen in den verschiedenen Sälen fällig wurden. Es wurde aus Kostengründen eingeführt, um beim Start eines Films mit weniger Kopien eine größere Anzahl von Sälen bespielen zu können.