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Kinobetreiber

Kinobetreiber in einem allgemeinen Sinne sind die Besitzer oder Pächter von Kinos und sorgen für die technischen und organisatorischen Voraussetzungen einer Filmvorführung im Kino. Es gibt gewerbliche Kinobetreiber und solche, die im nichtgewerblichen Bereich tätig sind. Zumeist handelt es sich bei den betriebenen Kinos um ortsfeste Einrichtungen mit ganzjährigem Spielbetrieb; es können aber auch Wanderkinos oder saisonale Open‑Air‑Kinos sein. Der Betreiber ist nicht unbedingt eine natürliche Person; auch Kinoketten, Vereine oder andere Träger können als juristische Person ein Kino betreiben. Oft wird der Betreiber durch lokale Geschäftsführer vertreten, die die Organisation vor Ort durchführen. Der Betreiber ist verantwortlich für die Bereitstellung geeigneter Räume, für eine angemessene technische Ausstattung, für den Ablauf der Veranstaltungen und für das Programm, wozu inhaltliche (Programmgestaltung) und logistische Arbeit (Filmbestellung und Abrechnung, Versand) gehört wie auch die Werbungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Eine kaufmännische Fachausbildung ist dabei hilfreich, aber nicht obligatorisch. Viele der Aufgaben (Kasse, Einlass, Vorführung, aber auch Filmbestellung und Abrechnung an den Filmverleih sowie Pressearbeit und Werbung) werden vom Betreiber an Angestellte delegiert. Von Beginn an haben sich Kinobetreiber in Organisationen zusammengeschlossen, die sie nicht nur den Produzenten und Verleihern gegenüber, sondern auch politisch vertreten. 
 

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