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Klatschkopie

Klatschkopie ist die schnell (und auch kostengünstig) unmittelbar nach dem Drehen vom Negativ gezogene Arbeitskopie für den Filmschnitt. Kostengünstig ist sie, weil keine aufwendige Farb- und Lichtkorrektur erfolgt. Am Ende des Schnitts liegt die montierte Arbeitskopie vor. Nach der Vorlage der montierten Arbeitskopie wird von den Negativcutterinnen das Negativoriginal nachgeschnitten. Vom montierten Negativ wird dann eine licht- und farbbestimmte Nullkopie (master copy) gezogen. Es gibt auch andere, aufwendigere Arbeitskopien für den Schnitt. Manchmal benötigt man z.B. einzelne Partien der Arbeitskopie farbkorrigiert oder lichtbestimmt, um zu überprüfen, ob man sie überhaupt verwenden kann. Das alles gibt es in dieser Art heute nicht mehr (oder nur noch im Ausnahmefall). 
 

Referenzen