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Koppelverbot

selten auch: Koppelungsverbot

Viele Filme, die von Archiven für Einzelvorführungen oder für Retrospektiven etwa auf Filmfestivals zur Verfügung gestellt werden, stehen unter einem Koppelverbot: Es besagt, dass die einzelnen Akte nicht – wie in heutiger Vorführpraxis üblich – zu einem einzigen Filmband zusammengeschnitten werden dürfen, sondern aktweise projiziert werden müssen. Da in der Regel nur ein 35mm-Projektor zur Verfügung steht, führt das Koppelverbot zu einer kurzen Unterbrechung der Vorführung. Das Verbot wird ausgesprochen, wenn es sich um Original- und keine Vorführkopien handelt, insbesondere wenn der Film nur als Unikat erhalten ist. Wird gegen das Verbot verstoßen, wird der Entleiher mit u.U. erheblichen Strafgebühren belegt.