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Metroscope

(1) Firmenbezeichnung des von MGM verwendeten CinemaScope-Formats.

(2) manchmal: cover-up scope

In den Jahren nach 1953 bot MGM ein Pseudo-Scope-Format an, das eine Standard-35mm-Aufnahme (Seitenverhältnis 1:1,37) mittels Masken auf ein Breitwandformat (Seitenverhältnis 1:1,66 bis 1:2, Standard: 1:1,75) für solche Kinos vor allem außerhalb der USA anbot, die noch nicht auf den Einsatz von CinemaScope-Filmen umgerüstet waren. Der erste Film in diesem Verfahren war The Glass Slipper (1955, Charles Walters), der im Seitenverhältnis 1:1,75 ausgeliefert wurde. Ein bekanntes späteres Beispiel ist The Dirty Dozen (1967, Robert Aldrich), der sowohl als 35mm-Kopie (1:1,75) wie auch als 70mm-Blow-Up-Kopie in den Verleih kam (1:2,2) in den Verleih ging.