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Perforation

Mittels Perforation, d.h. kleiner Löcher, die meist am linken und rechten Rand des Filmstreifens eingestanzt werden, werden Filme durch den Vorführapparat gezogen. Die Größe, Form oder Zahl der Perforationslöcher war in der Frühzeit des Kinos kaum standardisiert. So dienen sie heute Archivaren, um einen Lumière- von einem Edison- oder einem Biographfilm zu unterscheiden, auch wenn keine weiteren Identifikationsmerkmale erkenntlich sind. Ab den 1910er Jahren hatte sich die Kodakperforation bei 35mm-Film durchgesetzt. Andere Filmformate wiesen weiterhin Eigenheiten auf – bei 22mm-Material wurden z.B. zwei Perforationslöcher mitten im Bildstreifen untergebracht, und einige extrem schnelle Zeitrafferverfahren kamen ganz ohne Perforationen aus.

Referenzen