Metainformationen zur Seite
  •  

Political Film Society

Die Political Film Society ist eine nicht‑kommerzielle Organisation, die 1986 in Honolulu als ein Projekt der Hawai‘i Political Studies Association gegründet wurde. Der Hauptsitz wurde 1998 nach Hollywood verlegt. Michael Haas ist seit ihrer Gründung CEO der Organisation; er hatte die Gründung betrieben,  um Aufmerksamkeit für Filme zu erwecken, die das politische Bewusstsein fördern und das öffentliche Interesse auf regionale politische Konflikte zu lenken. Die Gesellschaft zeichnet darum Filme mit politisch wertvollem Inhalt aus, u.a. in den Kategorien Exposee, Demokratie, Menschenrechte und Frieden. Seit 1987 zeichnet sie jährlich Filme mit den Political Film Society Awards aus, die auch unter dem Namen Stanley Awards bekannt sind (benannt nach dem PFS-Mitglied Stanley Mark Castillo, der 1998 nur 41jähig in Los Angeles an Krebs verstarb). Neben dem jährlichen Wettbewerb, bei dem u.U. mehrere Filme in der gleichen Kategorie ausgezeichnet werden, bietet die Gesellschaft neben einem Newsletter oft längere Artikel in ihrer Working Paper Series an (darunter #12: Phillip L. Gianos: The Cold War in U.S. Films: Representing the Political Other [2000], #23: Matthew O’Gara: Perceptions of Northern Ireland in Political Film [2001] oder #33: Michael Haas: Human Rights in Washington Declines While Hollywood Increasingly Shows Concern [2015]) sowie kürzere didaktisch zugeschnittene Papiere in der Syllabus Series.

Homepage der Gesellschaft: http://www.polfilms.com/faqs.html.

Literatur: Haas, Michael (ed.): Hollywood raises political consciousness. Political messages in feature films. New York [...]: Lang 2014.