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Polyecran

Polyecran nannte sich ein Multiprojektions-Verfahren, das in der CSSR von dem Bühnenbildner Josef Svoboda entwickelt und 1958 vorgestellt wurde. Es operierte mit mehreren verschiedenen Leinwänden, die räumlich angeordnet waren. Konzeptionell ähnelt es eher der Videoinstallation als der Mehrfachprojektion im engeren Sinne, weil die einzelnen Leinwände unabhängig voneinander waren und nicht auf die Illusion eines einzigen flächigen Bildes hingearbeitet wurde.