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Polyesterfilm

Seit Beginn der 1990er Jahre setzt die Filmindustrie in breiter Front auf Polyesterfilm. Polyester, 1941 erfunden, wurde nach 1945 von der Industrie erprobt. In der Filmindustrie dauerte es lange, bis die Probleme (die Emulsion haftete schlecht auf dem Träger, Klebestellen können auch heute noch nur mit tape (durchsichtigem Klebeband) behandelt oder müssen mit speziellen Filmpressen geschweißt werden) gelöst werden konnten. Unter Namen wie Estar, Mylar, Cronar oder Gevar kam es schließlich in den Handel. Sein Vorteil: Es reißt nur unter extremer Gewaltanwendung. Sein Nachteil: Es heißt, es ginge eher der Projektor kaputt als das Filmband. Zudem gast es aus, d.h. seine Haltbarkeit ist genauso begrenzt wie bei Nitrat- und Azetatfilm.