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Prix Europa

1962 wurde in Berlin zum ersten Mal der Prix Futura verliehen, der einmal im Jahr außergewöhnliche Fernsehproduktionen prämierte; 1979 wurde er auf Hörfunksendungen ausgedehnt. Er wurde vom SFB, dem ZDF und dem Land Berlin unter dem Motto „Freiheit und Gerechtigkeit“ als Fernsehschau, ab 1963 dann als Wettbewerb ins Leben gerufen, stand seit 1969 unter der Schirmherrschaft der Europäischen Rundfunkunion und wurde alle zwei Jahre vergeben. Der Prix Europa wurde 1987 als Fernsehwettbewerb der europäischen Regionen in Amsterdam ins Leben gerufen, initiiert durch Europarat und Europäische Kulturstiftung. Er war auf europäische Fernsehproduktionen konzentriert und wurde jährlich in einer jeweils anderen europäischen Stadt verliehen. 1997 fusionierten die beiden Preise und werden seitdem jährlich in Berlin verliehen. Inzwischen gehören Europarat, Europäisches Parlament, Europäische Kommission, Europäische Kulturstiftung, die Länder Berlin und Brandenburg, ARTE, der SFB und der ORB zu den Trägern der Veranstaltung. War der Prix Futura auf 225 Einreichungen begrenzt und beteiligten sich am Anfang 12 Nationen mit 87 Wettbewerbsbeiträgen am Prix Europa, lagen 2003 bereits rund 600 Programme aus 38 Ländern zur Beurteilung vor. Es geht bis heute um die Förderung europäischen Qualitätsfernsehens mittels der 13 Preise in 8 Kategorien.

Nähere Information: www.prix-europa.de

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