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Producers Guild of America [PGA]

Gegründet wurde die Screen Producers Guild im Jahre 1950, zunächst als „elite social club“. Erst im Jahre 1966 wird sie zur gewerkschaftlichen Vertretung der Produzenten (sprich: associate producers, line producers, segment producers, production managers, post-production coordinators etc.) gewählt, nachdem sie sich mit der Television Producers Guild fusioniert hatte. Im Jahre 1968 unterschreibt die Producers Guild einen Vertrag mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP), wonach sie für alle tariflichen Verhandlungen der Produzenten zuständig war, einen Rentenfond aufbauen sollte etc. Doch die Writers Guild of America (WGA) führt einen Prozess gegen die PGA; sie war der Auffassung, der Vertrag zwischen den Produzenten und den Filmgesellschaften sei illegal, da die Produzenten gemeinhin als Arbeitgeber galten. Der Streit zog sich über Jahre hin: Während Paramount und Universal einen eigenen Vertrag mit der PGA unterschrieben, weigerten sich andere Filmfirmen, mit der PGA zu verhandeln. In den 1980er Jahren liiert sich die PGA mit der Teamsters Union (einer Transport-Gewerkschaft), doch auch diese Verbindung führte nicht zum Erfolg und wurde Anfang der 1990er Jahre wieder gelöst. Dennoch konnte die PGA vor allem die TV-Firmen dazu bringen, in einen Rentenfonds seiner Mitglieder einzuzahlen. Mit den Verbänden der Schauspieler, Regisseure und Autoren (SAG, DGA und WGA) zusammen wurde im Jahre 1988 ein „Inter-Guild Council“ etabliert. Im Jahre 2001 kam es zu einer Fusion mit der im Jahre 1983 gegründete American Association of Producers (einem Verband der TV-Produzenten).

Literatur: http://www.producersguild.org/