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Prokimaskop

Von der VEB Carl Zeiss Jena 1956 entwickelter Prismenanamorphot, der kompatibel zu den Anamorphoten westlicher Fertigung war, so dass es möglich wurde, Breitwandfilme ohne die Kosten für Gerätemieten oder Nutzungslizenzen aufzuführen. Es war allerdings nötig, die Projektoren für das große Gehäuse des Prokinemaskops neu einzurichten. Der Vorsatz wurde im Frühjahr 1959 durch das wesentlich kleinere und billigere Rectimascop des VEB Rahtenower Optische Werke ROW abgelöst, das sich sogar mit dem tragbaren TK35-Projektor kombinieren ließ. Erst nach dem Rectimascop wurden Breitwandfilme der DEFA nicht mehr im Kasch-Verfahren, sondern tatsächlich im anamorphotischen Verfahren Totalvision realisiert.