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Sprossenschrift

auch: Intensitätsverfahren; engl.: variable density

Die Sprossenschrift ist ein optisches Tonaufzeichnungsverfahren, das von dem Wiener Mechaniker Heinrich Stefan Peschka entwickelt wurde. Dabei wird der Ton auf einen gleichbreiten Streifen auf dem Filmband aufgebracht; die akustische Information ist mit verschiedenen Grauwerten kodiert. Dabei werden die Frequenzen des Tonsignals als Länge der aufgezeichneten Wellen, seine Intensität als Veränderung des Grauwerts (der Schwärzungsintensität) wiedergegeben. Will man Stereoton erzeugen, braucht man zwei Spuren. Die Sprossenschrift spielt in der Verbreitung des Lichttons keine Rolle.