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Staatliche Hochschule für Film, Fernsehen und Theater „Leon Schiller“ Lódz

eigentl. poln.: Panstwowa Wyzsza Szkola Filmowa, Telewizyjna i Teatralna im. Leona Schillera w Lodzi, kurz: PWSFTviT

Nach dem Krieg wurde neben der Ansiedlung von Filmproduktionsstätten und der Wyzsza Szkola Aktorska(„Höhere Schauspielschule“) die erste Filmschule Polens 1948 unter dem Namen Wyzsza Szkola Filmowa(„Höhere Filmschule“) am 8.3.1948 gegründet. Sie hatte zwei Hauptrichtungen: die Ausbildung von Regisseuren und Kameramännern. Um 1956, der Zeit politischer Unruhen, entwickelte die Schule einen Lehrplan, der Theorie und Praxis vereinte. Wichtigster Mitwirkender bei der Entwicklung war Jerzy Toeplitz, ein Filmhistoriker, der 1957 Direktor der Schule wurde. 1958 wurden die Schauspielschule und die Filmschule unter dem Namen Panstwowa Wyzsza Szkola Filmowa i Teatralna im. Leona Schillera(dt.: „Staatliche Film- und Theaterhochschule“) vereint. Internationale Aufmerksamkeit gewann die Schule durch die Auszeichnung, die Roman Polanski für seinen Kurzfilm Dwaj ludzie z szafa(Zwei Männer und ein Schrank, 1958) auf der Weltausstellung in Brüssel erhielt. Die Schule, die heute ca. 1.000 Studenten hat (Stand: 2016), untersteht dem polnischen Ministerium für Kunst und Kultur und indirekt dem Bildungsministerium. Sie ist Mitglied im internationalen Filmhochschulverband CILECT.