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subjektive Bilder

(1) In einem weiten Sinn umfassen die „subjektiven Bilder“ auch die „subjektiven Einstellungen“ - in denen man nicht nur sieht, was einer sieht, sondern auch, dass es sich um ein gesehenes Bild aus der Perspektive des Sehenden handelt. Zudem werden eine ganze Reihe von Kamerabewegungen (Schwenks, Roll- und Verkantungsbewegungen, Schwanken usw.) dazu verwendet, Bewegungen oder auch Bewegungsunsicherheiten von Figuren wiederzugeben.
(2) In einem engeren Sinne dagegen (engl. manchmal: mind screen) geht es um Bilder, die individueller Bildproduktion entstammen (Träume, Halluzinationen, Visionen, szenische Antizipationen, manche traumatisierten Erinnerungsbilder u.a.m.). In einem gegebenen Kontext können Ängste und Irritationen so visuell unmittelbar nachempfunden werden, der Zuschauer sieht in die innere Imaginativität der Figuren hinein.
 

Referenzen