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Terrorismus: Irland / Nordirlandkonflikt III

(3) Die filmwissenschaftliche Literatur attestiert Werken nicht-irischer Urheberschaft einseitige Darstellungen der Konflikte: Britischen Filmen wird eine Tendenz unterstellt, Gewalttätigkeit als spezifischen Wesenszug der irischen Nation darzustellen und ihren politischen Impetus zu vernachlässigen.

Als ähnlich verzerrt wird die amerikanische Bearbeitung des nordirischen Terrorismus (u.a. The Devil’s Own, USA 1997, Alan J. Pakula) eingeschätzt. Hier ist die Trivialisierung und narrative Instrumentalisierung von IRA-Terroristen als Ersatz für überholte sowjetische Feindbilder ein wesentlicher Punkt der Kritik (McLoone 2000).

Literatur: Rockett, Kevin / Gibbons, Luke / Hill, John: Cinema and Ireland. London: Routledge 1988.

Referenzen