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tie-in

Sogenannte product tie-ins hatte es in Hollywood schon seit den 1920er Jahren gegeben, da die Filmproduzenten durchaus einen Wert darin sahen, Konsumgüter in ihren Filmen mitzuverkaufen. So wurde Amerika erst zum Land der Tabakraucher, nachdem Filmstars ständig in luxuriösen Umgebungen qualmten. Nicht nur gaben die Hersteller freiwillig ihre Güter her – damit wurde an Kosten für Requisiten gespart –, sondern auch die visuelle Qualität der Ausstattung erhielt einen Mehrwert, was den Kino-Konsumenten erfreute. Die Hersteller ihrerseits machten Reklame für Filme, indem sie Filme in ihre Produktwerbung einbauten. Mit dem Ende der klassischen Hollywoodzeit und dem Aufkommen der independent producers wurde das Verhältnis zwischen Film- und Konsumindustrie noch enger, da Hersteller jetzt Filme sogar mitfinanzierten und Drehbücher umschrieben ließen, um ihre Produkte von der Leinwand strahlen zu sehen. 
 

Referenzen