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Ultrazeitlupe

Zeitlupenaufnahmen, die zur Analyse besonders rascher Bewegungen (Insektenflug, Einschlag von Geschossen etc.) gemacht werden und die Bildfrequenzen von oft mehr als 1.000 Belichtungen pro Sekunde erfordern, werden oft – in Anlehnung an das englische ultra high-speed photography und das französische cinématographie ultra-rapideUltrazeitlupen-Aufnahmen genannt. Dazu bedarf es Hochgeschwindigkeitskameras, die meist durch ein Verfahren rotierender Spiegel die Bildführung stabilisieren (Spiegeltrommel bei Zeiss-Ikon, Spiegelscheibe beim Mechau-Projektor von AEG). Manchmal ist auch mit Verfahren der Funkenkinematographie gearbeitet werden.

Literatur: Dalton, Stephen: Split second: The world of high-speed photography. London: Dent 1983. – Edgerton, Harold Eugene / Killian, James R., Jr.: Flash! Seeing the unseen by ultra high-speed photography. 2nd ed. Boston: C.T. Branford 1954. Zuerst 1939. – Fayolle, Pierre / Naslin, Pierre: Photographie instantanée et cinématographie ultra-rapide. Paris: Revue d‘Optique 1950.