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Universal Pictures II: Universal-International, MCA Universal, Vivendi-Universal

Im Jahre 1946 wurde die Universal mit International fusioniert, William Goetz und Leo Spitz übernahmen die Produktion, doch die Ambitionen des Teams überstiegen die Finanzen. Schon 1952 wurde die Universal-International von der Schallplattenfirma Decca gekauft, deren Geschäftsführer Milton Rackmil löste Cowdin ab. 1962 kaufte die Agentur MCA (Music Corporation of America) unter der Leitung von Lew Wassermann die Decca auf, welche bald nur noch MCA genannt wurde. Mit der Produktion von erfolgreichen TV-Serien, den Filmen Alfred Hitchcocks und Steven Spielbergs sowie dem Musikgeschäft der Decca wurde die MCA/Universal zur finanzstärksten Firma in Hollywood, eine Position, die sie erst wieder verlor, als Wassermann die Firma 1991 an Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. zum Preis von 6,59 Milliarden Dollar verkaufte. Nur vier Jahre später erwarb Joseph Seagram Ltd. die MCA; dabei wurde Edgar Bronfmann zum Geschäftsführer ernannt. Er verkaufte Universal Pictures im Jahre 2000 an die französische Firma Vivendi, was sich als gewaltiges Verlustgeschäft erwies, als in den folgenden zwei Jahren die Aktien 80% ihres Wertes verloren. 
 

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