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Video-on-Demand: Typen

Unter dem Oberbegriff des Video-on-Demand (VoD) versammeln sich mehrere verschiedene Formen des Erwerbs von Nutzungsrechten:

- Transactional‑Video‑on‑Demand (TvoD): jemand leiht ein Video für einen begrenzten Zeitraum; mit dem Ablauf der Zeit ist auch das Nutzungsrecht verfallen; bei Online-Angeboten spricht man oft von Pay Per View (PPV); hier wird die Nutzung oft nur einzeln gestattet – weitere Nutzungen müssen erneut abgegolten werden.

- Subscription‑Video‑on‑Demand (SvoD) bezeichnet ein Abonnements-Modell, bei dem in der Regel monatlich Nutzungsrechte für eine begrenzte Anzahl von Filmtiteln erworben werden; innerhalb des Monats können meist unbegrenzt viele Filme angesehen werden.

- Electronic‑Sell‑Through (EST) bezeichnet den dauerhaften Erwerb der Nutzungsrechte an einem Film; deshalb spricht man oft auch von einem Download to Own (DTO), bei dem der Film meist nur einmal auf Festplatte gespeichert werden kann, und einem Download to Burn (DTB), bei dem auch die Herstellung eines physikalischen Signalträgers gestattet ist.

- Advertiser‑Supported‑Video‑on‑Demand (AdVOD) sind Filme, die zur freien Nutzung online zugänglich sind, die durch Werbeeinschübe (ähnlich dem Privatfernsehen) finanziert werden. 

Referenzen