Lexikon der Filmbegriffe

Williams-Verfahren

engl. meist: Williams process; gelegentlich auch: Williams shot

Das bis heute so genannte Williams-Verfahren wurde 1918 in der Special-Effects-Firma Frank Williams Optical House erfunden. Es handelt sich um ein Verfahren der Komposit-Fotografie, bei dem zunächst ein Akteur vor weißem Hintergrund aufgenommen wird. Mittels Silbernitraten, die den Hell-Dunkel-Kontrast verstärken, wird aus dieser Aufnahme eine Art Silhouettenbild hergestellt, die als Maske mit einem Hintergrundbild zusammen belichtet wird – und die Aufnahme des Akteurs vor weißem Hintergrund wird danach in das unbelichtete Feld einkopiert.

Literatur: Seeber, Guido: Der Trickfilm in seinen grundsätzlichen Möglichkeiten. Berlin: Vlg. d. Lichtbildbühne 1927. Repr. Frankfurt: Filmmuseum 1979.


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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