Lexikon der Filmbegriffe

bridge

Wie der Name sagt, dienen „Brückenelemente“ dazu, zeitliche und/oder räumliche Sprünge zwischen Szenen oder Sequenzen zu überbrücken, ihnen den Charakter des Bruchs zu nehmen. Im Visuellen werden meist Passagen-Bilder eingesetzt – wobei Bilder von Zwischenwegen ebenso diese Funktion erfüllen können wie Bilder von Uhren, Kalendern und ähnlichem. Im Ton wird entweder eine Musik eingesetzt, die den Szenenwechsel übergreift (manchmal bridge music genannt), oder es wird der Ton der folgenden Szene – z.B. ein Gespräch – schon über die Bilder der vorausgehenden Szene gelegt; derartiger vorgreifender Ton (advance sound) ist vor allem im neueren Kino verbreitet. Das Überbrücken ist eine der elementaren Techniken, den Eindruck von Kontinuität zu intensivieren.

Referenzen:

Passage

Tonbrücke


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: HJW


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