Lexikon der Filmbegriffe

Actors' Equity Association

Nach einer unregulierten Phase wurde 1910 The National Alliance of Theatrical Stage Employees gegründet, 1912 folgte The Dramatists' Guild, die die Rechte und Arbeitsbedingungen von Schauspielern und Autoren zu vertreten begannen. 1913 wurde ein erster Entwurf für die Verfassung der Actors' Equity Association vorgelegt, die am 18.7.1919 als Gewerkschaft in den Dachverband der amerikanischen Gewerkschaften aufgenommen wurde (American Federation of Labor). Sie begann mit den Produzenten Minimalverträge auszuhandeln, setzte die Bezahlung von Proben durch, suchte die unregulierte Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer einzudämmen. Ein 30tägiger Theaterstreik führte zur Anerkennung von Equity als Vertretung der Schauspieler; gleichzeitig entstand Chorus Equity als Vertretung der Statisten und Chormitglieder (1955 vereinigten sich die beiden Verbände). Früh setzte sich Equity für die Bürgerrechte ein und setzte sich gegen mehrere rassendiskriminierende Praktiken vor allem an Theatern durch. 1961 stimmte der Produzentenverband zu, dass die Einstellungspraxis keine rassistischen Diskriminierungen vornehmen dürfe; die Absprache wurde später auf die Untersagung politischer und sexistischer Diskriminierung ausgedehnt.

Literatur: http://www.actorsequity.org/.


Artikel zuletzt geändert am 14.01.2012


Verfasser: JH


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