Lexikon der Filmbegriffe

headroom

(1) Bei Porträtdarstellungen soll über dem Kopf genug Platz bleiben. Dieser sogenannte headroom wird nicht nur aus ikonografischen Gründen eingesetzt, sondern er muss auch deshalb sorgfältig portioniert werden, weil sowohl bei Umkopierungen auf Video wie auch bei Blowups (z.B. von Super-16 auf 35mm) das Gesamtbild an allen Rändern leicht beschnitten wird.

(2) engl. = Aussteuerungsreserve
Begriff aus der Rundfunk- und Fernsehtechnik, der den Unterschied zwischen Nennpegel und technischem Maximalpegel bezeichnet. Davon zu unterscheiden ist der in der deutschen Literatur geprägte Begriff Übersteuerungsreserve.


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH W


Zurück