Lexikon der Filmbegriffe

Twentieth Century Pictures

Darryl F. Zanuck, der vormalige Leiter der Produktionsabteilung bei Warner Bros., und Joseph Schenck, der amtierende Präsident von United Artists, gründeten im April 1933 die Twentieth Century Pictures als unabhängige Produktionsfirma, die für ihre Produktionen die United-Artists-Studios anmieteten. Im Juli 1933 folgte ein Vertrag mit United Artists, die den Vertrieb der Filme der neuen Firma übernehmen würden. Unter den Filmen der Twentieth Century Pictures waren einige große Erfolge – schon The Bowery (1933, Raoul Walsh), ihr erster Film, signalisierte, auf welchem Niveau die neue Firma produzieren würde. Schnell kam es wegen Archivrechten zum Streit mit United Artists, deretwegen Schenck UA verließ. Schon nach kurzen Vorgesprächen fusionierte Twentieth Century Pictures 1935 mit der finanziell angeschlagenen Fox zum neuen Hollywood Major-Studio Twentieth Century-Fox. Sidney Kent, der vormalige Fox-Präsident, blieb Präsident, Schenck wurde Aufsichtsratvorsitzender, Zanuck Produktionschef der neuen Firma.


Artikel zuletzt geändert am 22.07.2011


Verfasser: JH


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