Lexikon der Filmbegriffe

Auflösungsvermögen

(1) Als Auflösungsvermögen bezeichnet man bei einem optischen System (Objektive, Scanner, lichtempfindliche Chips, Filmmaterialien) den kleinsten Winkelabstand zweier punktförmiger Lichtquellen, bei dem diese gerade noch getrennt wahrgenommen werden. Die Fähigkeit, bei der Abbildung feinste Unterschiede darstellen zu können, variiert bei Filmen in Abhängigkeit von der Lichtempfindlichkeit, bei Chips in Pixeln pro Flächeneinheit. Dargestellt wird das Auflösungsvermögen oft mit Punkt- oder Strichgrafiken (wie z.B. dem „Siemensstern“), die die Feinheit der Zeichnung in der Abbildung darstellen sollen.
(2) Auch die Trennschärfe des Gehörs bei der Wahrnehmung von Tönen wird als „Auflösungsvermögen“ bezeichnet. 
 

Referenzen:

Auflösung: Bildqualität


Artikel zuletzt geändert am 13.01.2012


Verfasser: JH


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