Lexikon der Filmbegriffe

Umgebungsbeleuchtung

engl.: ambient light

Im abgedunkelten Kino bleibt aufgrund von Sicherheitsbestimmungen ein Paniklicht an. Es wird durch die Projektion deutlich überstrahlt, doch bleibt trotz der Verdunkelung ein Raumgrundlicht erhalten. Dieses stört die Rezeption des Filmes nicht und wird im Sinne einer Doppelwahrnehmung bei konzentrierter Rezeption unterdrückt. Es gestattet dem Zuschauer bei Störungen aber, sofort auf visuelle Informationen des Umgebungsraums „umschalten“ zu können. Derartiges Umgebungslicht beeinflusst natürlich die Projektion. In der TV-Rezepti­on sind die Effekte sehr viel höher, da hier das Zimmerlicht üblicherweise nicht ausgeschaltet wird und nicht nur den Kontrastumfang des Bildes mindert, sondern oft störende Streulichter oder gar Reflektionen auf dem Monitor verursacht. 


Artikel zuletzt geändert am 16.07.2011


Verfasser: WS


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