Lexikon der Filmbegriffe

final cut

Der final cut hat nichts mit Montagetechniken zu tun, sondern mit Produktionsbedingungen: Ausgehend davon, dass im Schnitt die endgültige künstlerische Form eines Films erreicht wird und dass die künstlerische Macht eines Regisseurs die Entscheidung über die Prozesse im Schneideraum umfassen sollte, schneiden insbesondere unabhängige Regisseure (Autorenfilmer) selbst oder überwachen den Schnitt. Bei Studioproduktionen ist der Schnitt bzw. dessen Überwachung ausschließlich Sache des Produzenten. Zwar beraten auch die meisten Regisseure von Studioproduktionen den Schnittmeister, das Recht auf den letzten Schnitt – den final cut – bleibt aber in der Regel beim Produzenten. Nur wenigen Regisseuren gelingt es, beim Vertrag das Recht auf den final cut auszuhandeln, was oft aber mehr über das Renommee des Regisseurs aussagt als über die daraus resultierende Qualität. 
 

Referenzen:

uncut version


Artikel zuletzt geändert am 29.01.2012


Verfasser: TB HJW


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