Lexikon der Filmbegriffe

Filmographie auch: Filmografie

Ein nach bestimmten Sortierungsprinzipien (meist chronologisch nach Produktionsdaten bzw. Erstvorführungsterminen oder alphabetisch nach Filmtiteln) systematisch erstelltes, gedruckt oder elektronisch zugängliches Verzeichnis von Filmen mit (unterschiedlich ausführlichen oder auch fehlenden) Angaben zu Entstehungsdaten, Schauspielern, Produktionsstab des Films. Manchmal sind weitere statistische Angaben aufgelistet, entweder wie eine Personalbibliographie nach bestimmten Regisseuren, Drehbuchautoren, Kameraleuten, Schauspielern etc. oder nach Ländern, Regionen, Festivalorten oder aber auch nach speziellen Sachthemen angelegt. Eine Filmographie kann zusätzlich kurze Inhaltsangaben, Wertungen und Hinweise auf weiterführende (Forschungs-)Literatur enthalten. Sie kann selbständig (als eigenes Buch) oder unselbständig (als Teil eines Buchs, Aufsatzes oder Artikels) erscheinen. Als umfangreiche filmografische Arbeitsmittel stehen neben zahlreichen, zumeist wertenden „Film and Video Guides“ das „Lexikon des internationalen Films“ gedruckt, auf CD-ROM und als (kostenpflichtige) Datenbank ( http://www.filmevona-z.de/ ) zur Verfügung sowie frei zugänglich die „Internet Movie Database“ (http://www.imdb.com bzw. http://german.imdb.com).

Literatur: Bibliographies of filmographies. In: Bibliographie der Filmbibliographien. Zsgest. u. hrsg. v. Hans-Jürgen Wulff unter Mitarb. v. Karl-Dietmar Möller u. Jan-Christopher Horak. München [etc.]: Saur 1987, S. 25-26. – Gebauer, Dorothea: FIAF-Bibliography of national filmographies. Bruxelles: Fédération Internationale des Archives du Film 1985. – Morsbach, Helmut: Die deutsche Filmographie: Teil des Gedächtnisses der Nation. In: Archiv und Geschichte: Festschrift für Friedrich P. Kahlenberg. Hrsg. v. Klaus Oldenhage, Hermann Schreyer, Wolfram Werner. Düsseldorf: Droste 2000, S. 421-431 (Schriften des Bundesarchivs, 57.).

Referenzen:

Seriographie


Artikel zuletzt geändert am 29.01.2012


Verfasser: LK


Zurück