Lexikon der Filmbegriffe

Letterboxing

Letterboxing nennt sich ein Verfahren, das bei der Abtastung von Filmen das Seitenverhältnis des Films auch dann beibehält, wenn es breiter ist als das Seitenverhältnis des Fernsehbildes (4:3 bei NTSC und PAL, 16:9 bei HDTV). Es werden also anders als im Pan-and-Scan-Verfahren die Seiten des Ausgangsbildes nicht abgeschnitten. Als Ausgleich werden meist schwarze Farbbalken ober- und unterhalb des Bildes eingeblendet. Bei der Wiedergabe vollformatiger Filmbilder (1:1,3 = 4:3) auf einen HDTV-Bildschirm können die Balken auch seitlich des Bildes auftreten. Das Filmbild und seine kompositorischen Qualitäten können so erhalten werden, auch wenn die gesamte Bildfläche des Fernsehbildes nicht ausgenutzt wird.

Referenzen:

Pan-and-Scan-Verfahren


Artikel zuletzt geändert am 24.01.2012


Verfasser: JH


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