Lexikon der Filmbegriffe

Trägheit des Auges

Ab einer bestimmten Geschwindigkeit kann der Mensch aufeinanderfolgende Bilder nicht mehr einzeln wahrnehmen, weil die Nerven die Information von der Retina nicht schnell genug ins Gehirn transportieren können. Dies nennt man die Trägheit des Auges, die in Wahrheit ein Unvermögen der Nerven ist, Lichtreize ab einer bestimmten Frequenz weiterzuleiten. Lange erachtete man diese Disposition des Menschen fälschlicherweise als Ursache für seine Fähigkeit, analytisch in Phasen zergliederte Bewegungsvorgänge bei der Synthese durch optische Spielzeuge bzw. den Filmprojektor als Gesamtheit zu sehen.


Artikel zuletzt geändert am 22.07.2011


Verfasser: SL


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