Lexikon der Filmbegriffe

high school comedy

Komödiantisches Subgenre des für und mit Teenagern produzierten High-School-Films, das sich um das soziale Leben von Jugendlichen an (amerikanischen) weiterführenden Schulen zentriert. Die Filme beziehen ihre Komik aus den Verwicklungen am Ende eines Lebensabschnitts, in denen das junge Personal (das schöne Biest – die beste Freundin – die Nervensäge – der schüchterne Schwan – der Frauenheld – der Supersportler – der Schlaumeier – der dickliche Tolpatsch – der Angepasste – der Kumpeltyp) seinen festen typisierten Platz hat und die Protagonisten sich gegen Erniedrigungen und Druck durch Klassengemeinschaften, verfeindete Cliquen und übel gesinnte Lehrer zur Wehr setzen müssen. Insbesondere der Umgang mit dem anderen Geschlecht und der eigenen Sexualität ist dabei ein steter Quell für als komisch konzipierte Situationen.
Eine kleine Auswahl aus Produktionen der letzten Jahre: Can‘t Hardly Wait (Ich kann‘s kaum erwarten, 1998, Harry Elfont & Deborah Kaplan), American Pie (Wie ein heisser Apfelkuchen, 1999, Paul Weitz & Chris Weitz), She‘s All That (Eine wie keine, 1999, Robert Iscove), Bring It On (Girls United, 2000, Peyton Reed), Not Another Teen Movie (Nicht noch ein Teeniefilm, 2001, Joel Gallen).
Die Thematiken der High School comedies setzen sich altersmäßig erweitert in den Studentenulks der campus comedies, college comedies oder slacker comedies fort.

Literatur: Doherty, Thomas Patrick: Teenagers and teenpics: the juvenilization of American movies in the 1950s. Boston: Unwin Hyman 1988 (Media and Popular Culture. 3.); rev. and exp. ed. Philadelphia: Temple Univ. Press 2002. – Paul, William: Laughing, screaming: modern Hollywood horror and comedy. New York: Columbia Univ. Press 1994.

Referenzen:

high school film


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: LK


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