Lexikon der Filmbegriffe

Kino (1)

Die Abspielstätten von Filmen werden Kinos genannt. Die ersten Vorführungen geschahen noch in Zelten auf dem Jahrmarkt, und erst zu Beginn des Jahrhunderts entstanden die Nickelodeons (in den USA) resp. die Ladenkinos (in Deutschland). Schnell entstanden große Kinopaläste, die sich in Aufwand und Aussehen an die Ausstattung der großen Theater anlehnten. Daneben fanden sich zahllose kleinere Nachspielkinos. Die Strukturkrise der Filmindustrie in den 1960er Jahren führte zur Aufteilung größerer Säle in kleinere, die sogenannten „Schachtelkinos“ entstanden. In „Verzehrkinos“ wurde nicht allein der Film konsumiert, sondern man konnte am Einzelplatz Getränke und sogar Essen bestellen. Erst seit den 1980er Jahren wurden wieder große Kinokomplexe gebaut, die aus mehreren Sälen bestanden (Multiplex-Kinos). Es kommt gleichzeitig zur Ausdifferenzierung der Kinos nach ihrem künstlerischen Anspruch oder nach ihren Adressaten (Kommunales Kino, Art-Cinema, Kinderkino etc.).
 

Referenzen:

Aktualitätenkinos

art house

atmospherics

Autokino

Besatzungskino

Cinetarium

Cinedom

CinemaxX-Kinos

Cityplex

Dollar-Kino

Erstaufführungskino

Feldkino

Ferienkino

Freilichtkino

Imax

Kellerkino

Kinoformen: Überblick

Kinoformen: USA

Kinderkino

Kinocenter

Kinopalast

Kinosterben

Kommunales Kino

Lichtspieltheater

Mall-Kino

Multiplex-Kinos

Nachspielkino

nickel madness

Nobelkino

Nonstop-Kino

Off-Kino

Rundumkino

Schachtelkino

Showscan

Special-Venue-Prozesse / Special-Venue-Theater

store theater

Theaterama

Zeltkino


Artikel zuletzt geändert am 24.08.2014


Verfasser: HJW


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