Lexikon der Filmbegriffe

Normaloptik

Als „Normaloptik“ bezeichnet man solche Optiken, die ein Bild erfassen, das einigermaßen dem Bild entspricht, das auch das menschliche Auge von einer vorfilmischen Szene erfasst. Dabei wird ein Bildwinkel von 45°-55° abgedeckt. Die Objektivlänge ist ca. so lang wie die Diagonale des belichteten Bildfeldes (auch: Aufnahmeformat). Bei 16mm-Kameras hat die Normaloptik eine Brennweite von 25mm, bei 35mm-Kameras von 50mm und bei 65mm-Kameras von 125mm. Normaloptiken sind für größere Aufnahmeentfernungen korrigiert. Für den Einsatz bei kurzen Objektabständen, aber auch bei größerer Lichtempfindlichkeit müssen die Objektive eigens für den Einsatzzweck angepasst und die dabei auftretenden Abbildungsfehler korrigiert werden.


Artikel zuletzt geändert am 20.07.2011


Verfasser: HJW


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