Lexikon der Filmbegriffe

Univision

manchmal auch: Univisium

Univision ist ein 35mm-Verfahren, das der Kameramann Vittorio Storaro seit Mitte der 1990er Jahre propagiert hat (unterstützt von Firmen wie Technovision, Technicolor, Sony Classics). Dabei wird ein Bild in der Höhe von drei Perforationslöchern im Format 2:1 belichtet, das die Formatanforderungen des Kinos (2:1, 1,85:1, 1,66:1) wie die des Fernsehens (1,78:1, 1,33:1) abdeckt. Die Vorzüge: 25% weniger Verbrauch an Negativmaterial, 25% mehr Aufnahmezeit pro Kassette, ruhige Kameras und Projektoren (weil weniger Film bewegt werden muss), keine anamorphotischen Optiken (so dass es auch zu keinen Verzerrungen der vertikalen und horizontalen Linien kommt, auch ist das Tiefenschärfenfeld größer), weniger Lichtbedarf. 
 

Referenzen:

Trilent-35


Artikel zuletzt geändert am 16.07.2011


Verfasser: JH


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