Lexikon der Filmbegriffe

Cinch-Stecker

auch: RCA-Stecker

Im Konsumelektronik-Bereich häufige und international verbreitete Steckverbindung für unsymmetrische Niederfrequenz-, also Tonsignale. Farbkodierung: rot = rechter Kanal, weiß = linker Kanal. Der 3,2mm starke Steckersift in der Mitte überträgt hierbei das Signal, die Kabelabschirmung wird gleichzeitig als Rückleitung (auch Masse genannt) benutzt und liegt an der Steckerhülse an.
Cinch-Stecker werden auch für die elektrische Übertragung digitaler Audio-Signale (Stereo und mehrkanalige Signale wie 5.1 oder Dolby® Surround) nach der S/PDIF- oder SPDIF-Norm genutzt (Akronym aus: Sony/Philipps Digital Interface), sind dann üblicherweise schwarz markiert und bei CD/DVD-Geräten, Surround-Receivern und höherwertigen Soundkarten vorzufinden.
Gelbe Cinch-Stecker oder Buchsen sind für die Video-Composite-Signale gedacht (auch als Video oder Composite-Verbindung bezeichnet). Im Gegensatz zum Antennen- oder Koaxialstecker wird hier kein Audiosignal mitübermittelt.
Die Vorteile des Cinchsteckers haben zu seiner weiten Verbreitung beigetragen: Cinch-Kabel sind einfach und somit günstig zu fertigen, die Kontaktsicherheit ist wegen der relativ großen Fläche sehr groß; außerdem ist durch den Steckerabstand die Gefahr geringer, dass sich die Signale gegenseitig stören (das sogenannte Übersprechen).


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: STA


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