Lexikon der Filmbegriffe

strobe cut

dt. manchmal wörtlich: „Röhrenblitz-Schnitt“

Strobe cutting ist eine Form des „Schnitts in der Kamera“. Dabei wird die Kamera ausgeschaltet und mit dem nächsten Bild wieder eingeschaltet; dabei entsteht ein Übergang, der zwischen den beiden Einstellungen doppelt belichtete oder unbelichtete Kader und ein Aussetzen resp. Knacken (‚bloop‘) auf der Tonspur enthält.
Mit dem Verfahren hat vor allem Andy Warhol in seinen frühen Filmen (Bufferin, 1966) gearbeitet. Ihn interessierte das Verfahren, weil er damit die Anwesenheit der Kamera mit einem rein formalen Mittel deutlich machen konnte.


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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